Dreimal Gold für Jeannine Rosner am zweiten Tag der ÖM in Innsbruck, Alexander Farthofer knöpft Gabriel Odor Gold über 5.000 Meter ab

Österreichische Meisterschaften in Innsbruck

Drei Distanzen warteten am zweiten Tag der Österreichischen Meisterschaften in der Olympiaworld in Innsbruck auf die rot-weiß-roten Athletinnen. Während bei den Frauen das Siegerbild rund um Juniorin Jeannine Rosner, die nach den 500 Metern und dem Massenstart am Freitag, auch am Samstag über 1.500 und 3.000 Meter sowie in der Teamverfolgung erfolgreich war, so teilten sich Alexander Farthofer und Gabriel Odor die beiden Einzelstrecken bei den Männern auf. Odor siegte über 1.500 Meter, hatte im direkten Duell über 5.000 Meter aber das Nachsehen gegenüber seinem Kontrahenten.

"Ich wusste, dass ich über 5.000 Meter eine kleine Chance hatte. Ich hatte mir die ersten zehn Runden einen Vorsprung erarbeitet, dann war ich aber völlig leer. Zum Glück ist es Gabriel ähnlich gegangen und ich blieb vorne", berichtete Farthofer nach dem Rennen, welches er in 6:52.54 Minuten für sich entschied.

Zweieinhalb Sekunden hatte er am Ende noch Guthaben auf Odor, Dritter wurde Julian Zimmerling. Über 1.500 Meter war Odor eineinhalb Sekunden schneller als Farthofer. Bronze ging an Ignaz Gschwentner. Im Allround-Vierkampf führt Odor mit einem Vorsprung von 12 Sekunden vor dem abschließenden 10.000 Metern, die am Sonntag noch gelaufen sind. Außerdem stehen die 1.000 Meter noch am Programm.

Bei den Frauen führte auch am zweiten Tag kein Weg an Jeannine Rosner vorbei. Die 18-Jährige, die zuletzt zwei Junioren-Weltcupsiege in Polen feierte, siegte souverän über 1.500 und 3.000 Meter. Auf eben jenen beiden Strecken feierte sie auch ihre Weltcupsiege. "Mit fünf Titeln in zwei Tagen kann man nur zufrieden sein, auch wenn ich mehr auf die Zeiten als auf die Platzierung schaue. Die Saison bislang verlief sehr erfolgreich und jetzt heißt es vor allem gesund bleiben für das Weltcupfinale der Juniorinnen und die Weltmeisterschaften", so Rosner, die dort das junge Nachwuchsnationalteam anführen wird. Gelaufen werden beide Events in Klobenstein nur unweit der österreich-italienischen Grenze.

Hinter Jeannine Rosner holte sich die Burgenländerin Katharina Mezgolits die beiden Silbermedaillen vor Sarah Rosner, der jüngeren Schwester der Siegerin, die zwei weitere Bronzemedaillen ihre Sammlung hinzufügte. Gemeinsam holte das Geschwisterpaar in der Teamverfolgung dann noch Gold mit Viktoria Schinnerl. Bei den Männern siegten Ignaz Gschwentner, Paul Wörle und Julian Zimmerling.


Ergebnisse:
1.500 Meter Frauen:

GOLD: Jeannine Rosner (USCI Innsbruck) 2:07.77 Minuten
SILBER: Katharina Mezgolits (STU Eisenstadt) + 8.83
BRONZE: Sarah Rosner (USCI Innsbruck) + 13.28

1.500 Meter Männer:
GOLD: Gabriel Odor (USCI Innsbruck) 1:50.83 Minuten
SILBER: Alexander Farthofer (SC Latella Wörgl) + 1.49
BRONZE: Ignaz Gschwentner (USCI Innsbruck) + 9.52

3.000 Meter Frauen:
GOLD: Jeannine Rosner (USCI Innsbruck) 4:35.33
SILBER: Katharina Mezgolits (STU Eisenstadt) + 19.91
BRONZE: Sarah Rosner (USCI Innsbruck) + 27.87

5.000 Meter Männer:
GOLD: Alexander Farthofer (SC Latella Wörgl) 6:52.54
SILBER: Gabriel Odor (USCI Innsbruck) + 2.51
BRONZE: Julian Zimmerling (USCI Innsbruck) + 1:00.44

von Peter Maurer 16. März 2025
Nach seinem neunten Rang im Massenstart gab es für Gabriel Odor den 18. Platz über 1.500 Meter am finalen Tag der Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Norwegen. Der 24-Jährige lief in 1:48.08 Minuten seine zweitbeste Zeit auf europäischem Eis in dieser Saison und bezwang im direkten Duell den erfahrenen Schweizer Livio Wenger.
von Peter Maurer 16. März 2025
Nicht immer vom Glück verfolgt waren Österreichs Short Tracker in ihren Läufen bei den Weltmeisterschaften in Peking. Schlussendlich schafften es Tobias Wolf und Nico Andermann zumindest auf Rang 24 im elitären Starterfeld in der Olympiasportart. Der Steirer Wolf schaffte seine Topplatzierung mit einem neuen Österreichischen Rekord über 1.000 Meter, Andermann verpasste diesen über 500 Meter knapp, holte dort seine Topleistung.
von Peter Maurer 16. März 2025
Am dritten Tag der Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Hamar holte sich Gabriel Odor im Massenstart den neunten Rang. Der junge Tiroler ging auf den ersten von drei Zwischensprints, sicherte sich dort drei Zähler und landete dank diesen am Ende unter den besten Zehn des Rennens. Der Titel ging an den Italiener Andrea Giovannini.
von Peter Maurer 14. März 2025
In den ersten Runden am Freitag bei den Weltmeisterschaften in der Olympiasportart Short Track erzielte der Steirer Tobias Wolf einen neuen Rekord über 1.000 Meter. Sein Teamkollege Nico Andermann kratzte über 500 Meter an der nationalen Bestmarke, verpasste sie um neun Hundertstel. Die beiden müssen nach den ersten Runden aber am Samstag und Sonntag ihr Glück in der Repechage, den Hoffnungsläufen versuchen, um noch in die Finalrunden einzuziehen.
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In der Olympiahalle von 1994, dem Vikingskipet von Hamar, beginnen am Donnerstagabend die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im Eisschnelllaufen. Die Titelkämpfe sind das letzte Saisonhighlight des Winters und mit Gabriel Odor steht ein rot-weiß-roter Athlet im Einsatz. Der junge Tiroler hat sich über 1.500 Meter und im Massenstart qualifiziert.
von Peter Maurer 12. März 2025
In Peking in China warten die Weltmeisterschaften im Short Track Eisschnelllauf als letztes Saisonhighlight auf das rot-weiß-rote Team, welches mit dem Steirer Tobias Wolf und dem Wiener Nicolas Andermann zwei Athleten zu den Titelkämpfen entsendet. Diese finden von Freitag bis Sonntag im Hauptstadt-Hallenstadion in der chinesischen Metropole statt. Wolf und Andermann werden in den drei Einzeldistanzen über 500, 1.000 und 1.500 Meter antreten.
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Mit einem Top Ten Platz endet der dritte und finale Tag des fünften Eisschnelllauf-Weltcups in Polen für das das rot-weiß-rote Team. Im Massenstart der Männer der Division A landete Gabriel Odor auf dem zehnten Rang und fixierte damit vorzeitig seinen Platz im Starterfeld der Weltmeisterschaften in dieser Disziplin. Für Vanessa Herzog endete auch der dritte Tag mit Rang 17 über 500 Meter.
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Ein kleines Ausrufezeichen setzte am zweiten Tag des fünften Eisschnelllauf-Weltcups der Saison der Tiroler Alexander Farthofer. Er wurde Fünfter in der Division B und verpasste damit nur knapp den Aufstieg in die A-Gruppe der Top 16. Für Vanessa Herzog gab es erneut Rang 17, diesmal über 1.000 Meter und über 3.000 Meter bei den Frauen gab es für die vierfache Junioren-Weltmeisterin Jeannine Rosner mit Platz 15 in der Division B erneut Weltcuppunkte.
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Keinen Aufwärtstrend brachte der Auftakt zum fünften Saisonweltcup für Vanessa Herzog, die den ersten Bewerb über 500 Meter auf Rang 17 in der Division A abschloss. Die 29-Jährige hatte zuerst einen Fehlstart, absolvierte den zweiten Versuch dann verhaltener und kam in Tomaszow Mazowiecki nicht wirklich in Fahrt.
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